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   Heike´s Blog

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Montag 02.10.2006

Die Tickets für die Alhambra hatte ich bereits reserviert, von zu hause aus, kann ich auch nur empfehlen, denn sonst könnte es schwierig werden noch welche zu bekommen. Ich habe die Karten ne Woche im voraus reserviert und wir haben schon nur noch den Eintritt ab 18h für die Nasriden Paläste bekommen, dazu aber später mehr. Die Alhambra ist eigentlich auf nem Hügel, also dachte ich man könnte die Burg bestimmt sehen, wenn man nach Granada kommt. Dem war leider nicht so. Ich habe sie erst gesehen, als wir direkt davor standen. Ausnahmsweise war der Weg dorthin von der Autobahn aus mal vernünftig ausgeschildert. Allerdings erst, nach dem wir schon einen kleinen Umweg gefahren waren, da es an einer früheren Abfahrt nicht dran stand und mit Hilfe der Karten konnte man nicht erkennen, ob die Abfahrt nun auch wirklich richtig war oder nicht. Oder sagen wir mal so, da ich am Tag davor mit der früheren Abfahrt in Ronda falsch gelegen habe, dachte ich mir, dass es besser wäre erstmal weiter zu fahren und zu hoffen, dass wir an der richtigen Stelle raus kommen. Irgendwann war die Alhambra dann aber auch ausgeschildert und es war kein Problem sie zu finden. Bevor wir jedoch zum Parkplatz kamen, rannten uns fast 2 Männer mit winkenden Armen vor´s Auto, die uns fragten, ob wir zur Alhambra wollten. Als wir dies bejahten zeigten sie, dass wir bei ihnen parken könnten, auch wenn dort überall parken verboten Schilder waren. Naja gutgläubig wie wir waren, haben wir uns dann auch dort hingestellt. Als wir gehen wollten kam er dann und wollte 10 € für den ganzen Tag haben. Gut, die habe ich ihm dann auch gegeben. Wir sollten die Treppe rauf und dann da hinter dem Hügel direkt sei die Alhambra, dem war zum Glück auch so und da wir dann an den öffentlichen Parkplätzen vorbei kamen haben wir mal geguckt, was den die regulären Parkgebühren so sind. Und siehe da, vorerst hatten wir 10 € gespart. Die beliefen sich nämlich auf 20 €. Wir also erst mal weiter Richtung Ticketverkauf. Was für eine lange Schlange. Zum Glück gab´s noch eine zweite, die nicht nur um einiges kürzer war sondern auch für Leute mit Reservierung. Es dauerte dann noch gut 20 min. bis wir dran waren und dann kam´s. Wir wussten ja vorher schon, dass wir in die Nasriden Paläste erst ab 18h rein durften, aber auf das gesamte Gelände durften wir jetzt auch erst ab 14h und es war vor 11:30h. Also sind wir erstmal los gezogen und um das Geländer herum gelaufen. Zum Glück, denn sonst hätten wir ne Menge nicht gesehen, wir sind dadurch auch in die Altstadt, bzw. in die Stadt selber gekommen und haben uns dort ein wenig umgesehen. Beim Weg in die Stadt, den Berg runter sah man schon, dass sich die ganze Anlage doch auf eine riesige Fläche verteilte, und wir nachmittags einiges zu sehen hätten.

In der Nähe der Kirche, wir kamen aus einer kleinen Gasse, standen dann Zigeunerinnen vor uns, die uns Rosmarinzweige in die Hand drückten und in den Händen lasen, was von Amore und langem Leben erzählten, das war das einzige was ich verstanden habe, die haben nur Spanisch gesprochen, und anschließend wollten sie dann Geld von uns haben. Wir haben ihnen dankend die Zweige wieder zurück gegeben und sind gegangen. Wir wollten in die Kirche, die allerdings 3 min später geschlossen hätte. Also sind wir dann weiter noch durch das jüdische Viertel, echt süße kleine Gässchen, haben was gegessen, noch ein paar Postkarten gekauft und haben uns dann auf den Weg zur Alhambra gemacht. Um kurz nach 14h sind wir dann endlich auf dem Gelände angekommen und zu erst zur Generalife gegangen, das ist die Sommerresidenz gewesen, mit schönen Gärten usw.

Weiter ging es dann Richtung Alcazabar, genau am anderen Ende des Alhambra Hügels, die damalige Verteidigungsanlage. Wenn man schon mal da ist, will man ja auch alles sehen, ein Motto dem wir treu geblieben sind, auch an den darauf folgenden Tagen. Die Alcazabar ist jetzt nicht so der Bringer, aber man hat ne tolle Aussicht vom Turm. Allmählich war ich schon ziemlich k.o. Man bedenkt, wir sind gegen 8:30h in Richtung Granada aufgebrochen und hatten nun schon nach 16h. Wir mussten nun noch über eine Stunde warten, bis wir in die Nasriden Paläste durften. Also haben wir uns einen mehr oder weniger schattigen Platz gesucht und ein Päusgen eingelegt. Wir wir deutschen so sind, haben wir uns auch schon früh genug auf den Weg zum Eingang der Paläste gemacht, da wir ja nur eine halbe Stunde für diese zur Verfügung hatten. Die Warterei hat sich auf jeden Fall gelohnt, sie gehören mit Recht zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wunderschöne Verzierungen, kann man sich kaum vorstellen, muss man echt gesehen haben, falls also mal jemand dort in der Nähe sein sollte...

Meine Mutter hatte im Laufe des Tages immer mehr Bedenken, ob unser Auto noch da sein würde, wenn wir zurück kamen, aber wir hatten Glück, niemand hatte es geklaut oder abgeschleppt.

Auf der Rückfahrt hatten wir dann wieder kleine Probleme was die Beschilderung angeht, sind aber mit kleinen Umwegen doch noch gegen 21:45h im Hotel gelandet. Wir haben dann noch kurz mit Heike telefoniert und unser Treffen für den nächsten Tag abgesagt. Bis Malaga waren es von unserem Hotel knapp 80km, daher haben wir dann beschlossen, uns Freitags zu treffen, wenn wir dort sowieso zum Flughafen mussten.


1.11.06 10:53


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Dienstag 03.10.2006 Gibraltar

Heute hatten wir uns Gibraltar als Ziel ausgesucht. Ca. 50 km entfernt, von unserem Balkon aus gut sichtbar, wollten wir die Insel nun erkunden. Diesmal ohne Umweg haben wir sie direkt gefunden, gut, die Insel war dann auch etwas größer und besser von weitem zu sehen, als unsere vorherigen Ziele. Das Auto kam dann in ein Parkhaus in der Nähe der Grenzkontrolle und dann ging´s über die Grenze nach Great Britain. Falls es jemanden interessiert, die haben auf dem europäischen Autokennzeichen ein GBZ statt nur GB oder hat England auch GBZ, weiß das zufällig jemand? Direkt hinter der Grenze sind wir in ein Taxi gestiegen, schließlich wollten wir die Insel nicht zu Fuß erkunden. Das Taxi war ein VW Büschen in das 8 Leute rein passen plus Fahrer. Unser Fahrer war Spanier, der aber super Englisch sprach. Ein lustiger Typ, er fragte am Anfang, ob wir dahinten, damit waren meine Mama und ich gemeint, wir saßen nämlich auf der Rückbank, auch Englisch sprechen würden, da die anderen 4 Mitfahrer eh Engländer waren. Ich natürlich ja ja, meine Mama ja ein bisschen. Er wollte dann wissen wo wir den her kämen - Deutschland – oh, er würde Englisch mit deutschem Akzent sprechen. Er konnte tatsächlich ein paar Brocken deutsch, wie sich später herausstellte. Die Fahrt sollte 1,5h Stunden dauern und kostete 25 € pro Person, was ich recht teuer fand, allerdings war in dem Preis der Eintritt für die Tropfsteinhöhlen und das Tunnelsystem schon enthalten. Die Fahrt war echt interessant und lustig, da die Engländer auch immer einen Scherz auf den Lippen hatten. Sehr empfehlenswert und man kommt fast überall hin. Auf der Spitze waren wir leider nicht, aber ich glaube da kann auch kein Auto hin, aber es gibt ne Seilbahn, die dort hin führt. Die berühmten Affen haben wir natürlich auch gesehen, mit kleine Babys, soooo süß!!!

Die Hauptstraße, auch Main Street genannt, ist sehr schön, viele alte Häuser, auch gut in Stand gehalten, und man kann natürlich Zoll frei einkaufen. Während es morgens ziemlich bewölkt war und auch für ca. 5 min ein wenig tröpfelte, knallte die Sonne ab nachmittags wieder erbarmungslos. Wir haben uns nach dem Mittagessen noch einen Fruitdrink geholt, meiner hieß Bikini Figur. Sehr lecker, erfrischend, und mächtig. Ich musste natürlich auch noch den großen Becher holen, also 700 ml. Wir sind dann zu Fuß wieder zurück zum Auto und mussten diesmal über die Landebahn des Flughafens, der Gibraltar mit dem Festland verbindet. Auf dem Rückweg haben wir noch mal kurz angehalten damit ich auch ja noch ein Foto machen konnte auf dem die ganze Insel zu sehen ist.

Der Rest des abends verlieft wie gewohnt, essen, ein bisschen TV gucken, lesen, Bett.

Wir haben allerdings noch unsere Überlegungen für den nächsten Tag nach Sevilla zu fahren gekenzelt, da man von unserem Wohnort aus nur über Umwege dort hin gelangt und wir keine Lust auf so einen anstrengenden Tag, wie den Vortag, hatten. So haben wir uns also auf die Route der weißen Dörfer geeinigt.

1.11.06 10:55


Mittwoch 04.10.2006 Route der weißen Dörfer

oder der Tag an dem ich mein fahrerisches Können unter Beweis stellen musste. Vorher habe ich in der Nacht allerdings mit unseren Untermietern, den Ameisen Bekanntschaft gemacht, die einfach mein Bett bevölkert haben. Ich bin also mitten in der Nacht ins Wohnzimmer auf die Couch geflüchtet und noch ein wenig Schlaf zu finden.

Wie schon erwähnt, habe wir uns gemütlich auf den Weg zu den weißen Dörfern gemacht. Diese befinden sich im Hinterland der Costa del Sol, wir mussten wieder an Ronda vorbei, und dann einfach versuchen den Weg zu finden. Wir hatten nur eine kleine Beschreibung in einem Reiseführer, nach welchen Ortsnamen wir Ausschau halten mussten und waren jedes mal froh, einen dieser Namen, auf einem Hinweisschild zu sehen. Bis Ronda war das ganz kein Problem, die Strecke kannten wir ja schon. Heute bin ich wieder gefahren, was ich besser gelassen hätte. Also es gab keine Unfall oder ähnliches, aber hätte ich gewusst, was auf mich zu kam.... Mama hätte gerne fahren können. Dazu aber gleich mehr.

In Ronda bin ich dann einfach mal so gefahren wie ich dachte, es könnte richtig sein, und siehe da, der Mutige wird belohnt. Wir waren auf der Route der weißen Dörfer. Und wir machten zum ersten mal Bekanntschaft mit den normalen Straßen da unten. Das bedeutet, schmal und eng, wenige Ausschilderungen, Gegenverkehr, bei dem man einfach kurz den Atem anhält und sich sagt, das klappt schon. Direkt im ersten Dorf hatte ich meinen Spaß, eine links Kurve, um ein Haus rum, mit anschließender Steigung von mind. 20 %, so schmal, dass man denkt, es wäre eine Einbahnstraße, oder es zumindest hofft. Aber nein, ich habe nur gedacht, zum Glück kommt mir jetzt kein Lkw entgegen... ich hätte es lassen sollen. Zum Glück trafen wir an eine etwas breiteren Stelle an einer Kurve aufeinander, und ich konnte gut an ihm und den beiden noch folgenden Lkws vorbei fahren.

In unserem ersten Dorf, das wir uns als Ziel auserkoren hatten, Setenil, wollte ich eigentlich nur der Ausschilderung der Touristeninformation folgen.... Es begann damit, das ich so gerade eben an einer Baustelle vorbei passte, da die Straße ansonsten aber relativ breit war habe ich mir also keine weiteren Gedanken gemacht. Vermutlich wäre ich am besten direkt wieder rückwärts aus der Straße rausgefahren. Es gesellte sich ziemlich schnell ein zweites Fahrzeug zu uns. Ich hatte das Gefühl ich wäre ihm nicht schnell genug, aber das war mir egal. In der zwischen Zeit wurde die Straße immer enger, jedenfalls meinte Mama irgendwann, es wäre vermutlich besser, die Außenspiegel ein zuklappen. Gesagt, getan. Der wirkliche Horror, war allerdings dann als die Häuser so dicht bei einander standen, dass wohl auf jeder Seite des Autos auf Höhe der Spiegel so gerade noch eine Zeitung dazwischen gepasst hätte und an genau dieser Stelle endete die Straße und mündete auf die nächsten, zwar zum Glück etwas breiteren, aber dafür mit einer nicht zu verachten wollenden Steigung versehenen Straße. Aus der Straße aus der ich kam konnte ich die andere überhaupt nicht einsehen, da zu beiden Seiten die Häuser erst an der Straße endeten. Wir hatten Glück und von oben links kam kein anderes Fahrzeug, so dass ich nach unten rechts fahren konnte. Irgendwie haben wir den Ausgang aus diesem Dorf wieder gefunden, aber erst nachdem wir noch ausgestiegen sind und uns die Häuser angesehen haben, aus deren Grund wir überhaupt dorthin gefahren sind. Das besondere in diesem Dorf ist nämlich die Bauweise mancher Häuser. Man kann jetzt sagen, die Leute waren einfach nur zu faul, oder aber sie waren verdammt clever, jedenfalls habe sie die Häuser direkt unter Felsvorsprünge gebaut, wodurch die Häuser nicht nur eine natürliche Wand, nämlich die der Felsen, sondern meistens auch kein eigens Dach haben, das ist dann ebenfalls der Felsvorsprung. Sehr interessant.

Nun ging es auf Richtung Olvera, diesmal auf einem Hügel gelegen und daher schon von weitem sichtbar, mussten wir nur dutzende Kurven hinter uns bringen um unser Ziel zu erreichen. Die Straßen dort waren auch etwas breiter. In Olvera sind wir zur Burg gestiefelt, in die wir aber erst rein kamen, nach dem wir uns das Museum, alles auf spanisch, angesehen und wiederum um einen Schlüssel gebeten haben, bzw. es wurde uns aufgeschlossen. Die Aussicht vom höchsten Punkt des Dorfes war super, man konnte noch andere weiße Dörfer sehen, viele Felder mit Olivenbäumen und ganz vielen Hügeln, um die wir schon herum gefahren waren, oder noch fahren mussten. Ansonsten gab es dort nicht wirklich viel zu sehen. Wir haben in einem kleinen Lokal zu Mittag gegessen. Wir saßen erst draußen, aber als ein wenig Wind auf kam wurde es ziemlich frisch im Schatten und wir sind nach drinnen gezogen. Die Kellnerin war echt nett, da die Karte nur auf spanisch war und wir keine Wort verstanden, hat sie mit ihren minimalen englisch Kenntnissen versucht uns zu erklären, welche Auswahl wir hatten. Ich war aber trotzdem über mein Essen überrascht, da ich mit einem Kartoffelsalat im üblichen Sinne gerechnet und einen Art kalten Kartoffelbrei mit Paprika, Erbsen, Ei und noch was bekommen habe. Es war gewöhnungsbedürftig, aber mit genügend Brot konnte man es essen. Ich möchte es wenn möglich aber bitte nie wieder haben. Danke!!! Auf einer großen Karte konnte ich dann doch noch eine Köstlichkeit entdecken. Kennt ihr das Café Bar am alten Markt in Euskirchen??? Jedenfalls gab es dort am Arsch der Welt ebenfalls diese lecker Schokoladenkakaos. Ich brauchte auch unbedingt etwas um meine Geschmacksnerven wieder ein wenig gütlich zu stimmen.

Nach der kleinen Verschnaufpause ging es dann auf nach Grazalema. Auf dem Weg dorthin sind wir an einem türkisfarbenen See vorbei gekommen. Wunderschön! In dessen Nähe befand sich ein Dorf, dass wir irrtümlich für Grazalema hielten, aber dann leider feststellen mussten, bis dahin noch 17 km fahren zu müssen. Die Straße dorthin war dann zum ersten mal in einem nicht so berauschendem Zustand. Man konnte sie fahren, allerdings musste man auch aufpassen, dem ein oder anderen Schlagloch auszuweichen. Wir hatten immer mehr das Gefühl völlig falsch zu sein.

Die Straßen waren schmal, kurvig, bergig, und mit wenig Schildern versehen. Den eigentlichen Ort Garzalema fanden wir auch, aber so überwältigend war er nicht, wir sind nur dran vorbei gefahren und haben uns auf den Heimweg gemacht. Auf dem ging es dann auch noch sehr häufig rechts rum, links rum, rauf und wieder runter, durch Dörfer, an Dörfern vorbei, wir haben also ziemlich viel Landschaft gesehen und waren abends geschafft. Mama ist bei der ganzen Fahrerei schlecht geworden, zu viele Kurven halt und zu viel Höhe, da wir jeden Berg rauf und runter mussten, was bis zu 1000 Höhenmeter unterschied sein konnten. Auf dem Rückweg waren wir noch in einem Courfoure, um nach einem Kofferband für meine Mama zu suchen.

1.11.06 11:04


Donnerstag 05.10.2006 Marbella

morgens haben wir uns gemütlich auf in Richtung Marbella gemacht, was ca. 12 km entfernt war. Auf der Hälfte der Strecke ist dann schon der Porto Banus, das ist der Hafen in dem die ganzen Yachten liegen und die reicheren Leute wohnen. Wir haben auch ein paar schöne Schiffe gesehen, aber ein absoluter Knaller war nicht dabei, nicht mal annähernd so große Schiffe wie in Antibes.

Wir hatten im Parkhaus vom El Corte Ingles (wie Kaufhof) geparkt, und da meine Mama ja immer noch einen Koffergurt suchte... Das Ding war riesig. Nach dem wir es in der Abteilung mit Taschen versucht hatten, meine Mama eine Verkäuferin mit Händen und Füßen gefragt hatte, ob es so etwas überhaupt bei denen geben würde, wrden wir ein Stockwerk höher geschickt. Und neben dem Kofferband und einer Deutschland Abteilung in der es nicht nur Biersorten gab, von denen ich noch nichts gehört hatte, sondern auch noch Süßigkeiten, Gebäck, saure Gürckchen, Siedewürstchen usw. gab es noch die Küchenabteilung. Jaja, wenn es eins gibt, wo ich wirklich gerne einkaufen gehe, dann da!!! WMF, Fissler, was das Herz begehrt. In Gedanken habe ich mich glaube ich nicht nur einmal eingerichtet. ;-)

Also das besagte Kofferband hatten wir ja nun, meine Mama hat noch ein bisschen in der Schuhabteilung gestöbert und dann sind wir ab nach Marbella gefahren. Was wieder ein wenig schwierig war, wir hatten zwar diesmal einen Plan, aber nur von der Innenstadt und ich konnte leider nicht genau erkennen wo genau wir uns denn nun befanden. Wir sind einfach einen Schild Richtung Parkhaus gefolgt, welches direkt am Meer war. Am Strand konnten wir uns dann wieder orientieren und zogen los zur Altstadt. Die ist sooooooooooo schön. Kleine Häuschen, weiß mit so schönen Blumen in so vielen Farben. Im Gegensatz dazu war´s am Strand echt hässlich, nur so riesige Betonklötze, aus der Urzeit, zum Teil runter gekommen.... NICHT schön. In der Altstadt hatten wir eine zu große Auswahl an Restaurants, das wir uns echt nicht entscheiden konnten. Sind dann aber doch fündig geworden und haben sehr interessante Fischgerichte gegessen, die über die Maßen teuer waren. Zwar lecker, aber nicht so lecker, dass sie den Preis gerechtfertigt hätten. Anschließend sind wir noch ein paar Gässchen entlang gegangen, ich immer auf der Suche nach schönen Foto Motiven und Postkarten, die wenigstens ein bisschen schön waren.

Nach unserer Ankunft im Hotel gegen 16h habe ich es noch mal gewagt in den Pool zu gehen. Ich habe fast 5 min gebraucht, bis ich drin war und dann war ich auch schon wieder draußen. Es war so kalt. Ich glaube wir haben an dem Abend nicht mehr viel gemacht.

1.11.06 11:10


Freitag 06.10.2006, ab nach hause

unser letzter Tag, das hieß erst mal packen. Also nach dem Frühstück erst mal alles spülen und wieder dahin räumen, wo wir es vorgefunden haben. Beim Packen mussten wir dann auch noch feststellen, dass eine Tüte mit Schmutzwäsche von den uns dauerhaft nervenden Ameisen bevölkert wurde. Echt ekelhaft. Wir mussten also versuchen diese überaus netten Viecher erst mal wieder los zu werden. Ich kann leider nicht sagen, ob wir trotzdem ein paar blinde Passagiere mit nach Deutschland gebracht haben.

So, dann ging´s zum Verstauen des Autos und Auschecken. Ging alles ganz fix und gegen 10h machten wir uns auf den Weg nach Malaga. Dort wollten wir uns das Castillion ansehen und uns anschließend mit Heike treffen. Nach Malaga kommen war nicht so schwer, das Castillion finden hingegen sehr. Die Beschilderung fing etwa 500m vor dem Castillion an, vorher haben wir uns aber auch, wie sollte es anders sein, mal gut verfahren. Wir waren schon an Malaga vorbei und in irgendeinem Kaff, bis wir aus Intuition den Weg zum Castillion gefunden haben. Dabei habe ist mir zum Glück ein Straßennahmen aufgefallen und ich konnte mich später auf der Suche nach Heike daran erinnern.

Aber erst mal zum Castillion. Auf dem weiteren Weg haben wir einen Busunfall gesehen, der Fahrer hatte versucht einem Weg zu folgen, der in einer links Kurve nach oben ging, leider war die Kurve ein wenig zu eng und der Bus hat unten aufgesetzt und innen ein Mäuerchen mitgenommen. Von der Polizei wurde jedenfalls die eine Seite gesperrt. Danach war der Weg zum Castillion gut beschildert. Wirklich toll war die Burg nicht, aber man hatte ne super Aussicht über Malaga, den Hafen, Stierkampfarena und man konnte fast die ganzen Burgwehr entlang gehen. Um nicht zu spät zu Heike zu kommen haben wir uns ziemlich früh auf den Weg zu ihr zu machen. Das war auch gut so, ich habe zwar eine Wegbeschreibung zu hause ausgedruckt, aber die war von der Autobahn aus und wo genau die war, konnte man zwar so gerade erahnen, aber wirklich viel geholfen. Bis ich den vorletzten Punkt der Wegbeschreibung gelesen habe, auf der ein gewisser Straßenname stand. Gut, dass sollte ja jetzt nicht so schwer sein, den Weg zurück zu finden. Pech nur, dass es auch in Spanien Einbahnstraßen gibt, und nicht gerade wenige. Vor allem war durch den Busunfall die Straße, auf der wir her gefunden hatten in unsere jetzige Richtung gesperrt. Ok, das Problem haben wir gelöst, immer der Nase nach. Als wir die Straße gefunden hatten, haben wir angehalten und ich bin auf den Bürgersteig und wollte jemanden fragen, wo sich denn die letzte Straße befindet, die ich auf meiner Wegbeschreibung hatte. Der erste nett aussehende Mann den ich ansprach, wollte mir echt helfen, seine Taubstummheit, hat das ganze allerdings ein wenig erschwert. Bei meinem 2ten Versuch hatte ich mehr Glück. Der gute Mann kannte die Straße zwar nicht, konnte mir aber bei meine Vermutung, in welche Richtung wir der Straße folgen mussten, bestätigen. Das ganze ging auf Englisch und Spanisch und war sehr amüsant. Er wollte mir was auf Englisch erklären und und wusste das Wort nicht, aber ich wusste dafür das Spanische. Wir haben uns also gut ergänzt und nach 5 Minuten bin ich ins Auto gestiegen und wir haben uns auf die Suche gemacht. Wir sind viele Straßen entlang gefahren, es gab wieder ne Menge Einbahnstraßen und wir sind unbewusst sogar an Heikes Haus vorbei gefahren, aber das hat sich erst später herausstellt. Wir haben nachher in einer parallel Straße zum Strand geparkt und ich habe Heike von einem Treffen am Strand in Kenntnis gesetzt. Am Strand haben wir die ausgetrocknete Flussmündung gefunden, von der Heike in ihrem Blog erzählt hat. Irgendwann klingelte mein Handy, Heike, wo wir wären, Flussbett, nicht bewegen, ich komme. Großes Wiedersehen, und endlich Essen, in einem süßen kleinen Restaurant am Strand, 20m vom Meer, echt toll. Nach dem Essen sind wir dann mal zu Heikes Wohnung, in einem riesigen Wohnhaus Komplex. Vorher sind wir noch am Auto vorbei und haben ihr unsere Restetüten gegeben, bzw. wir haben ihr tragen geholfen. Warum muss sie 7 Stockwerke zu Fuß laufen??? Unter unseren Resten befanden sich nämlich auch ein Wasserbehälter mit einem Fassungsvolumen oder Inhalt von 5 Litern. Und noch jeden Menge anderer Kram über den sie sich sehr gefreut hat. Ich weiß nicht mehr, wie lange wir in ihrer Bude waren, wir haben noch ihren deutschen Mitbewohner kennen gelernt und sind dann irgendwann wieder an den Strand in ein Café und habe uns Eiskaffee und Cocktails bestellt. Nach 2 Stunden quatschen und in der Sonne chillen mussten wir uns auf den Weg Richtung Flughafen machen. Der ist zwar nur 25 km von dort entfernt gewesen, aber wir wussten ja nicht mal wirklich, wie wir zur Autobahn kommen, bzw. , ob es in Richtung Flughafen Feierabendverkehr gibt. Am Flughafen waren wir ziemlich schnell, was wiederum was länger gedauert hat, war die Rückgabe unseres Autos, da anscheinend wieder mal alle nur an unserem Schalter mussten. Ich habe mir in der Zeit das Parkhaus ein wenig angesehen und die Leute beneidet, die den tollen Job haben, die ganzen Autos, nach der Schlüsselabgabe zur Waschanlage zu bringen. Das geht so, ins Auto einsteigen, Fenster runter, Musik voll auf drehen und Gas geben. Da waren nicht nur Autos von Seat bei, auch 1er BMW, Renaults, Peugeots usw. Wir waren natürlich viel zu früh und mussten noch ne halbe Stunde warten, eh überhaupt unser Schalter geöffnet wurde, und dann noch mal 1,5 Stunden. Unser Flug hatte dieses mal nur 15 min Verspätung. Die Aussicht war super, die ganzen Städte so schön beleuchtet. Überwiegend Wolken freie Sicht, Paris ist echt riesig. Außerdem hatten wir fast Vollmond und wenn dann mal eine dichte Wolkendecke da war, sah es immer noch sehr beeindruckend aus. In Deutschland erwartete uns dann aber ein kleines Unwetter, was uns zu einem Überflug von Leverkusen brachte, nur ein kleiner Umweg. Es wackelte auch mal ganz schön, aber es war mit Abstand die weichste Landung, die ich je erlebt habe. Unser Gepäck war mit bei den ersten Stücken, so dass wir uns schnell auf den Weg zum Parkhaus 3 machen konnten, um heraus zu finden, ob mein Auto noch da war. Und es war, zum Glück. Ein kleines Problem, gab´s noch am Parkscheinautomaten, der unser Geld nicht wollte, aber sonst sind wir gut nach hause gekommen und waren gegen 2h wieder in Elsig.

So, das war er, mein Urlaubsbericht Costa del Sol 2006. Dass ich Samstags dann schon um kurz nach 8h aufgestanden bin um Brot für´s Frühstück zu besorgen und so um 9:15h schon vom kompletten Einkauf zurück war hat ja damit nicht mehr viel zu tun.

1.11.06 11:22


Feiertag

Tata, ich hab´s geschafft. Mein Urlaubsbericht ist fertig, werde ihn aber noch ein wenig verschieben, damit man ein einem nach einachder durchlesen kann. Also bitte nach unten scrollen. Sogar mit Fotos. Wer mehr Bilder sehen will, meldet sich einfach.

So, was habe ich den vergangen Tagen so gemacht??? Am Freitag war ich bei Janine, die Zucchini sind echt lecker geworden, habe das gestern mal mit Caren getestet. Ich fand die EinsLive Party ganz ok, Janine hat die Musik nicht ganz so gefallen, daher musste ich überwiegend alleine tanzen. Und ich habe es geschafft, alle Wirbel an ihrem Platz zu lassen. Es war so voll, und ich kannte fast niemanden, grad mal ne Hand voll und ich kam mir ziemlich alt vor. Aber egal, es hat Spaß gemacht. Mehr!!!! Im Bett war ich gegen 1:40h.

Samstag habe ich viel gegammelt und ein Buch angefangen, aber nur 200 Seiten geschafft, den Rest habe ich aber am Sonntag noch verschlungen. Sa  abend war ich in Aachen bei Christian aufm Geburtstag. Sehr nett. Das einzige was ein bisschen doof war, war die Lautstärke der Musik. Wir hatten das Pech direkt an einer Box zu sitzten, was die Kommunikation etwas erschwert hat und ich mir ein bisschen blöd vorkam, fast zu schreien. Ich habe noch ein paar nette Leute kennengelernt, und eine Einladung von Tine zu ihrer Halloweenparty bekommen. Melly hätte ich auch mitbringe dürfen, aber die wollte nicht. Naja und mir war der Sprit zu teuer um alleine zu fahren. Aber es gab noch Hoffung. Caren  hatte auch nichts vor und wollte was unternehmen. Leider hat sie sich ne Erkältung aus´m Urlaub mitgebracht und wollte lieber was ruhiges machen, aber das war auch ok, wir haben gestern abend ne Runde Carcasonne und Skip-bo gezockt.

Tine hätte sich glaube ich sehr gefreut, ich auch, aber wir haben dann beschlossen dem nächst mal Tanzen zu gehen. Wir saßen am Samstag abend nämlich schon auf unseren Stühlen und konnten kaum still sitzen, die Musik war nämlich echt gut, die hatten extra nen DJ da. 

Sonntag war ich mit meiner Mama ne Runde im Stadtwald spazieren, habe das Buch zu Ende gelesen und sonst nicht viel getan.

Montag Abend war ich mit Caren und Stefan auf der Kirmes. Leider musste ich morgens erfahren, dass es leider kein Feuerwerk geben wird. War mit Caren und Stefan im Ghost, Geisterhaus, und noch auf 2 anderen Fahrgeschäften mit Stefan, Break Dancer und was anderes. Der Break Dancer war ziemlich cool, und vor allem hatten wir ne echt lange Fahrt mit guter Musik. Mir ist da ne Idee gekommen, man sollte in ner Disko auch mal so was aufstellen. Das wär super.

Tja, sonst gibts nichts interessantes glaube ich, also bis die Tage. 

1.11.06 11:49


schlechte Laune

lang lang ist´s her. Sorry, hatte irgendwie keine Lust, bin genervt, schlecht gelaunt und habe zur Zeit keine Lust auf gar nichts. Doch auf Tanzen und davon ganz viel bitte.

Sonst gibts nicht so viel neues, dat Kleen ist wieder zurück in Germanien, wegen meiner imens guten Laune gab´s auch schon die ein oder andere kleine Auseinandersetzung, aber sonst versteht man sich wie immer gut.

Waren am Montag nachmittag bei meinen Großeltern in Kerpen und anschließend noch kurz bei meiner Tante/Onkel.

Wir haben am Montag auch unsere Rewe Klausur wieder bekommen, habe ich mich riesig gefreut, Maren hat nämlich ne 2-. Endlich habe immer gedacht, dass die Lernerei nichts gebracht hätte, aber jetzt... Echt cool. Ich selber habe ne 1. 

Mein derzeitiger Lichtblick ist morgen abend. Da bin ich bei der Kirstin eingeladen, ein vorgeburtstagliches Treffen so zu sagen. Und wahrscheinlich gibt es Käsefondue. Und anschließend Cocktails. So ein Mist, dass ausgerechnet am Samstag mein Unterricht für die Vorberreitung zur  Abschlussprüfung zum erstenmal stattfindet.

Nachdem wir am Samstag vom Flughafen zurück waren haben wir auch an dem großen Specktakel "kein Strom mehr da" teilgenomme. Ich habe echt gedacht wir haben Einbrecher im Haus oder so, aber als es überall dunkel war...

Also wie gesagt, sonst gibt es nicht viel neues. Aber vllt erzählt ihr mir ja mal was. Ich habe ne Rundmail bezüglich Weihnachtsfeier geschrieben und noch eine mit Daten für diverse Veranstalltungen und außer Sebastian und Kirstin scheint das niemanden zu interessieren. Danke! Vielleicht weiß ich langsam doch warum ich so schlecht gelaunt bin.

Macht´s besser. 

9.11.06 18:41


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